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Allgemeine Informationen zur Qualifikationsphase

 

 

Allgemeine Informationen zur Qualifikationsphase

 

Der folgende Text vereinfacht einige Aspekte stark und soll lediglich der groben Orientierung dienen. Eine günstige Schwerpunkt- und Fächerwahl kann nur mit ausreichendem Detailwissen vorgenommen werden. An der KGS werden die elften Klassen dazu von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern informiert und beraten.

 

Keine Klassen mehr

Mit dem Eintritt in die Qualifikationsphase werden die Klassen aufgelöst, jeder Schüler erhält einen individuellen Stundenplan.Durch die Wahl der Schwerpunkte und der zu belegenden Fächer, bestimmt jeder Schüler in gewissen Grenzen den Stundenplan selbst.Alles Notwendige dazu regelt die Verordnung über die gymnasiale Oberstufe. http://www.schure.de/22410/vo-go.htm

 

Ein Fach kann es in mehreren verschiedenen Kursarten geben.

In der Qualifikationsphase werden die Fächer auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus unterrichtet. Das erhöhte Anforderungsniveau, auch Leistungskurs (P1-P3) genannt, wird mit fünf Stunden pro Woche unterrichtet. An der KGS sind dies zwei 80 Minutenblöcke und ein 65 Minutenblock.Diese Fächer sind zum Teil durch die Schwerpunktwahl festgelegt.Im grundlegenden Anforderungsniveau gibt es dreistündige und zweistündige Kurse (Sport, Seminarfach). Die meisten Fächer können auch als Prüfungsfach gewählt werden. Hier wird jeweils in einem Fach eine weitere schriftliche (P4) und eine mündliche Prüfung (P5) abgelegt.

 

Sitzenbleiben abgeschafft, aber …

Die Qualifikationsphase gliedert sich in vier Schulhalbjahre. Anders als im Sekundarbereich I erfolgen am Schuljahresende der Qualifikationsphase keine Versetzungen!  Die Zensuren werden im Punktesystem vergeben, dabei sind Bewertungen von 04 Punkten oder weniger nicht mehr ausreichend.Diese Kurse, von denen man nur eine geringe Anzahl haben darf, nennen sich Unterkurse.Die maximale Verweildauer in der Oberstufe beträgt vier Jahre, man darf in der Oberstufe also einmal zwei Halbjahre wiederholen. Dies kann in der Einführungs-phase oder in der Qualifikationsphase erfolgen und kann beispielsweise zur kompletten Neuwahl genutzt werden.Fällt man durch die Abiturprüfung, so kann man die letzten beiden Halbjahre wiederholen.

 

Zwei drittel der Abiturnote werden durch die Leistungen in den vier Halbjahren festgelegt

Die vier Halbjahre werden genutzt, um in 32 bis 36 Kursen möglichst gute Noten zu erhalten. Ein Oberstufenschüler muss durch die Belegungsverpflichtungen so viele Kurse belegen, dass er nach vier Halbjahren deutlich mehr als 36 Noten zur Verfügung hat. Dennoch können nicht einfach die besten 36 Noten genommen werden. Dieses wird durch die Einbringungsverpflichtung festgelegt und ist in der Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe geregelt. http://www.schure.de/22410/avogobak.htm

 

Der Anteil der Abiturprüfung an der erreichten Gesamtqualifikation beträgt ein Drittel

Am Ende des letzten Halbjahres (ab April) steht schließlich die Abiturprüfung an.In den ersten vier Prüfungsfächern werden Klausuren geschrieben, im fünften Prüfungsfach findet eine mündliche Prüfung statt. Die Wahl der Prüfungsfächer findet bereits im elften Jahrgang statt.Am Ende werden alle erzielten Ergebnisse addiert und die so erreichte Punktsumme, Gesamtqualifikation genannt, legt dann die Abiturnote fest.